Maryland-Flügel

Lückenschluss im Frontzahnbereich. Alternative zu Implantaten.

Detail
Maryland-Flügel

Maryland-Flügel

Bei einem jungen Patienten mit einer Nichtanlage der seitlichen Schneidezähne, wurden durch eine kieferorthopädische Behandlung die Lücken soweit geöffnet, dass sie nun prothetisch versorgt werden können. Um zunächst die Gesamtästhetik zu verbessern, wünschte sich der Patient eine minimalinvasive Lösung, bis er das Alter für eine Implantation erreicht hat.

Als Lösung wurden zwei einflügelige Adhäsivbrücken nach Prof. Dr. Kern at al, mit Befestigung an den Frontzähnen gewählt. Diese eigneten sich ideal für die Klebefläche der Maryland-Flügel aufgrund des vorhandenen Schmelzangebotes und ausreichender Platzverhältnisse.

Ein Wax-up wurde erstellt, um die Ausformung der Pontics zu bestimmen und die Funktion in der Laterotrusions- sowie Protrusionsbewegung zu überprüfen.

Die Pontics wurden dem Wax-up entsprechend ausgeformt. Es erfolgte eine minimalinvasive Präparation palatinal der Incisiven.
Die Marylandflügel aus Zirkon wurden per CAD-CAM Technik hergestellt und mit Emax Ceram verblendet.

Nach der finalen Einprobe wurden die Klebebrücken unter Kofferdam volladhäsiv (Variolink esthetic DC und Adhese Universal, Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) eingesetzt.

Dieser Fall wurde in der Quintessenz Zahntechnik Ausgabe 04/2020 veröffentlicht.

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Quintessenz Verlag

 

  • Kategorie : CAD/CAM / Kieferorthopädie / Vollkeramik
  • Material : emax
  • Technik : Schichttechnik